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Kalenderwoche: 35 (bis voraussichtlich 45)

8. Große Strafkammer: 8 KLs 18 Js 30638/18​

Prozessvorschau des Landgerichts Heilbronn
in Strafsachen
 
Verhandlungssaal und kurzfristige Änderungen werden durch Aushang im Gerichtsgebäude bekannt gegeben.
Die Darstellung des Verfahrensgegenstandes orientiert sich an den Anklagevorwürfen.
 
8. Große Strafkammer: 8 KLs 18 Js 30638/18
 
Strafverfahren gegen
B., geb. 1961
 
wegen Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung u. a.
 
Prozessauftakt am Dienstag, 27. August 2019, 09:00 Uhr

 

Fortsetzungstermine:

Donnerstag, 5. September 2019, 09:00 Uhr

Donnerstag, 12. September 2019, 09:00 Uhr

Mittwoch, 25. September 2019, 09:00 Uhr

Dienstag, 15. Oktober 2019, 09:00 Uhr

Montag, 4. November 2019, 09:00 Uhr

Freitag, 8. November 2019, 09:00 Uhr

 

Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger, 31 Zeugen und einen Sachverständigen geladen.
 
 
Gegenstand:

 

Dem Angeklagten liegt zur Last, er habe in den Monaten September und Oktober 2018 insgesamt 19 Straftaten in Eppingen, Brackenheim, Nordheim, Gemmingen, Güglingen und Leonbronn begangen.

 

Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zählen zehn Diebstähle von Werkzeugen und Elektrogeräten aus fremden Fahrzeugen und Räumlichkeiten, bei denen der Angeklagte teilweise zur Ausführung der Tat Glasscheiben zerschmissen und Türen aufgehebelt habe, um sich – soweit erforderlich – gewaltsam Zugang zum Diebesgut verschaffen zu können. Weiterhin liegen dem Angeklagten zwei körperliche Übergriffe auf seine getrennt lebende Ehefrau zur Last, die für die Geschädigte mit Prellungen und Hämatomen geendet hätten. Außerdem werden dem Angeklagten neben dem unerlaubten Besitz eines Schlagringes und eines Butterflymessers noch insgesamt sechs Straßenverkehrsdelikte vorgeworfen. So sei der Angeklagte wiederholt mit einem Personenkraftwagen ohne Pflichtversicherungsvertrag auf öffentlichen Straßen gefahren, in einem Fall so alkoholisiert, dass er entgegen der Fahrtrichtung gefahren sei, in einem Fall in einem aggressiven Fahrstil, indem er eine Verkehrsteilnehmerin durch Lichthupe und dichtes Auffahren zum Anhalten zu zwingen versucht habe. In einem Gespräch mit der Verkehrsteilnehmerin habe er sich im Anschluss wahrheitswidrig als Polizeibeamter ausgegeben und sie – letztlich vergeblich – aus unklaren Motiven heraus aufgefordert, in sein Fahrzeug einzusteigen.

 

Die Straftatvorwürfe aus zwei Anklageschriften waren zunächst Gegenstand eines Verfahrens vor dem Amtsgericht Heilbronn – Schöffengericht. Dieses hat die Sache an die Strafkammer verwiesen, weil es der Auffassung war, eine Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus sei zu erwarten. Der Angeklagte befindet sich seit dem 19. Oktober 2018 in Untersuchungshaft.

 

 

Hils

- Pressesprecher -

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